Botschaft

Die Botschaft von Fatima !

F A T I M A – das geht uns alle an!!!
Jesus richtet in Matthäus 16,3 die vorwurfsvolle Frage an seine Gegner: Das Aussehen des Himmels wisst ihr zu deuten, aber die Zeichen der Zeit versteht ihr nicht? Auch vielen Menschen von heute und nicht wenigen Christen gilt diese eindringliche Frage und die in ihr enthaltene Aufforderung, die Zeichen der Zeit – die ZEICHEN unserer ZEIT – zu erkennen und ernst zu nehmen! Eines der ergreifendsten Zeichen unserer Zeit ist die auffallende und unleugbare Tatsache, dass seit dem Jahr 1830 bis in unsere Tage Maria, die Mutter Jesu, die unter dem Kreuz die Mutter von uns allen geworden ist, immer wieder erschienen ist und dabei im Auftrag Gottes Botschaften gab, die die Kirche und die Welt betreffen. (1830 in Paris, 1846 in La Salette, 1858 in Lourdes, 1879 in Knock, Irland, 1917 in Fatima, 1932 in Beauraing, Belgien, 1933 in Banneux,Belgien und 1953 in Syrakus, Sizilien.)


botschaft_clip_image001Nach dem bekannten Theologen Karl Rahner
geht es bei diesen Privatoffenbarungen um einen Imperativ Gottes, wie in einer bestimmten geschichtlichen Situation von der Christenheit gehandelt werden soll. Nachdem die Kirche im Jahr 1930 nach dreizehnjäriger Prüfung die Erscheinungen und die Botschaften in Fatima als glaubwürdig übernatürliche Ereignisse anerkannt hat, ergibt sich von selbst die Berechtigung obiger Feststellung: das geht uns alle an!
Der weitblickende Heiliger Vater, Papst Johannes Paul II., nannte Fatima ganz zu recht die Botschaft des 20. Jahrhunderts.

Wer an einer Pilgerfahrt nach Fatima teilnimmt, für den ist es selbstverständlich, das Sakrament der Buße zu empfangen und Jesus in der heiligen Kommunion zu begegnen. Ja, das ist immer der Höhepunkt der Wallfahrt: Jesus Christus in den Sakramenten zu begegnen und zwar durch Maria. Die Mutter führt immer zu Christus, ihrem Sohn. Daher ist festzuhalten, dass der Mittelpunkt von FATIMA die EUCHARISTIE ist.
Immer müssen sich marianisch eingestellte Gläbige mit dem Einwand auseinandersetzen, dass die Marienfrömmigkeit Christus in den Hintergrund dränge und so vom eigentlich Zentralen ablenke. Aber für das Ereignis FATIMA stimmt das in keiner Weise. Die echte marianische Frömmigkiet führt zu einer Vertiefung der eucharistischen Frömmigkeit. Wer vom blumen – und kerzengeschmückten Marienbild nicht zum Empfang und zur Anbetung der heiligen Kommunion findet, der hat das tiefste Wesen der Marienverehrung und das Wollen der Gottesmutter selbst nicht begriffen. In welchem Zusammenhang steht Fatima mit der Eucharistie? – Hier kann festgestellt werden, dass es wohl keinen marianischen Wallfahrtsort gibt, der eucharistisch so umrahmt ist wie Fatima. Schon das Vorspiel der Marienerscheinungen ist ganz auf das Allerheiligste Sakrament des Altares ausgerichtet.

Das eucharistische Vorspiel:
Es war Ende September oder Anfang Oktober 1916. Da begegneten die Seherkinder von Fatima zum dritten Mal dem Engel. (Die erste Erscheinung des Engels war im Frühling und die zweite Begegnung fand im Sommer 1916 statt.) Der Engel hielt in der einen Hand den Kelch und mit der anderen Hand hielt er die Hostie über den Kelch. Die Kinder sahen auch wie von der Hostie Blutstropfen in den Kelch fielen. Dann ließ der Engel den Kelch und die Hostie los und nun schwebten Kelch und Hostie geheimnisvoll frei in der Luft. Dann kniete sich der Engel neben die Kinder nieder und betete mit ihnen dreimal das folgende Gebet:
Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Demut bete ich euch an und opfere euch auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt, zur Sühne für alle Schmach, durch welche er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste seines allerheiligsten Herzens und durch die des unbefleckten Herzens Mariens erflehe ich von euch die Bekehrung der armen Sünder.
Daraufhin erhob sich der Engel und er nahm die Hostie und reichte sie Lucia. Dann teilte er den Inhalt des Kelches unter Jacinta und Francisco auf. Dabei sagte der Engel: “Empfanget den Leib und das Blut Jesu Christi, der durch die undankbaren Menschen so schrecklich beleidigt wird. Sühnt für ihre Sünden und tröstet euren Gott!”
Auf diesem Hintergrund ist verständlich, warum sich die Festfeiern in Fatima, besonders an den Monatsdreizehnten, so auf die eucharistischen Frömmigkeitsformen konzentrieren. Um Mitternacht wird auf dem Altar vor der Basilika das Allerheiligste ausgesetzt zur nächtlichen Anbetung. Am Morgen findet dann die eucharistische Prozession statt und nach dem Festgottesdienst, am späten Vormittag, erfolgt die Segnung der Kranken und aller anwesenden Gläbigen mit der Monstranze.
Gerade hierin liegt ein Beweis für die Echtheit der Erscheinungen: Durch Maria zu Christus, dem alleinigen Heil der Menschheit und der Welt.

Verein zur Förderung und Veranstaltung von Pilgerreisen